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Johannes Urzidil (1896–1970) – ein "hinternationaler" Autor aus Böhmen
Cover Lesebuch

Cover des Urzidil-Lesebuchs
Entwurf: Isabelle Trénous

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Titelblatt und Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei)

Personen- und Werkregister (nicht im Buch enthalten, PDF-Datei)

Lesebuch

HinterNational – Johannes Urzidil

Ein Lesebuch von Klaus Johann und Vera Schneider.
Potsdam: Deutsches Kulturforum östliches Europa 2010.
Bebildert, mit umfangreichem Anhang und Audio-CD.
371 Seiten, gebunden, mit Schutzumschlag und Lesebändchen.
Euro [D] 14,80 / [A] 15,30 // CHF variiert.
ISBN 978-3-936168-55-6.
Bestellbar im Buchhandel in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz, in der Slowakei und in Tschechien sowie bei Amazon (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und USA plus weitere Länder).

Johannes Urzidil (1896 - 1970) gilt als jüngster Dichter des berühmten „Prager Kreises“ um Max Brod, Franz Kafka und Franz Werfel. Schon als Kind fühlte sich der Spross einer deutsch-tschechisch-jüdischen Familie „hinternational“. Als sogenannter Halbjude emigrierte er nach der Besetzung seiner Heimatstadt nach New York, wo er blieb und seine erfolgreichsten Bücher schrieb. Zu seinen Hauptwerken gehören Goethe in Böhmen, Die verlorene Geliebte, Das Große Halleluja und Prager Triptychon. Die Herausgeber des Lesebuchs zeichnen den Lebensweg Urzidils nach und präsentieren ausgewählte Prosa und Lyrik. Vorgestellt werden auch seine literarischen Annäherungen an für ihn wichtige Persönlichkeiten wie Wenzeslaus Hollar, Adalbert Stifter, Franz Kafka oder Walt Whitman und seine ausgleichenden Ansichten zu den Nationalitäten seiner Heimat. Schließlich kommen Kritiker, Literaturwissenschaftler und Schriftstellerkollegen zu Wort, die die Bedeutung des fast vergessenen deutschböhmischen Autors verdeutlichen. Die beigefügte CD mit einem Audiofeature von Ingo Kottkamp enthält seltene Tondokumente, die das warme Prager Deutsch des Dichters erklingen lassen.

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