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Johannes Urzidil (1896–1970) – ein "hinternationaler" Autor aus Böhmen

Chronik

Wenn wir uns geirrt, etwas übersehen, vergessen oder gar nicht gewusst haben, schreiben Sie uns gern, dann können wir es korrigieren oder ergänzen.

2012

13./14. November 2012 – Theater:
Die französisch-tschechische Compagnie Golem théâtre führt ihr Stück „Fin du monde chez Gogo (histoires d’un cabaret de Prague)“ („Ende der Welt bei Gogo [Geschichten eines Kabaretts in Prag]“), geschrieben und in Szene gesetzt von Michal Lázňovský und Frederika Smetana, an der Opéra de Dijon auf. In dem Stück, das erstmals bereits 2002 in Prag und Paris und seitdem mehrfach wiederaufgeführt wurde, werden auch Texte Urzidils verarbeitet. (S. auch September/Oktober 2011.)
Theaterkritik von Joëlle Farenc auf: resmusica.com.17. XI. 2012.

16. Oktober 2012 – Hörbuch:
Urzidils Lesung (30:59 Minuten) seiner Erzählung „Die Männer im Ofen“ (aus dem Band „Das Elefantenblatt“, 1962) erscheint in der umfangreichen, 44 CDs umfassenden Hörbuchanthologie „Erzählerstimmen“ mit Originaltönen von 183 deutschsprachigen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die Christiane Collorio, Michael Krüger und Hans Sarkowicz im Hörbuchverlag, München, herausgeben.

12. Oktober 2012 – Vortrag:
Isabelle Ruiz hält bei der Tagung „Cultures nationales en Autriche-Hongrie 1867-1918: Contacts, confluences et transferts“ („Nationalkulturen in Österreich-Ungarn 1867-1918: Kontakte, Zusammenflüsse und Transfers“) an der Université Toulouse 2 – Le Mirail einen Vortrag über „L’ancienne Autriche vue par Johannes Urzidil: entre idéalisation et ironie“ („Das alte Österreich, gesehen von Johannes Urzidil: zwischen Idealisierung und Ironie“). (S. „Literatur“, 2013).

1. Oktober 2012 – Buch:
Die erste, vierbändige Ausgabe sämtlicher Werke und Briefe Mascha Kalékos kommt, ediert von ihrer Biographin Jutta Rosenkranz, im Deutschen Taschenbuch Verlag, München, heraus. Darin sind u. a. auch fast alle überlieferten Briefe Kalékos an Urzidil enthalten; im Kommentar wird auch aus den Briefen Urzidils an Kaléko zitiert.

14. Juli 2012 – Blog
Eva Jancak, die auch schon die Urzidil-Lesebuch-Veranstaltung in Wien goûtiert hat, bespricht in ihrem Blog „Literaturgefluester“ Urzidils Erzählungsband „Die verlorene Geliebte“ (1956).

7. Juni 2012 – Nachlass:
Der Nachlass von Johannes und Gertrude Urzidil, soweit er sich im Leo Baeck Institute, New York, befindet, wird fast vollständig im Internet zugänglich gemacht. Weit über 40.000 Seiten Materialien – Manuskripte, Briefe, Tagebücher, Dokumente, Photos, Zeitungsausschnitte etc. – sind damit frei einsehbar.

20. Mai 2012 – Theater:
Das Theaterstück „Weissenstein“, nach Urzidils Erzählung „Weißenstein Karl“ (aus dem Band „Prager Triptychon“, 1960), wird vom Divadlo Komedie (Theater Komödie) aus Prag in der Dramatisierung und Inszenierung von David Jařab im Moravské divadlo (Mährisches Theater) in Olomouc/Olmütz aufgeführt. (S. auch März 2014, Mai und November 2013 sowie September 2011.)

14. Mai 2012 – Buch:
Anja Bischof veröffentlicht die Monographie „Funktion und Bedeutung von Erinnerung im erzählerischen Werk Johannes Urzidils – ‚...ganz und gar erfunden, aber aus einer Wirklichkeit‘“ im Peter Lang Verlag, Frankfurt/Main u. a., in der Reihe „Hamburger Beiträge zur Germanistik“.
Einleitung, Inhaltsverzeichnis.
Rez. von Volker Strebel in: literaturkritik.de. Nr. 8. 2013, auch in letnapark-prager-kleine-seiten.com. 6. VIII. 2013; Rez. von Gerhard Trapp in: Stifter Jahrbuch. N. F. 23. Jg. 2013. (In Vorbereitung.)

21. April 2012 – Vortrag:
Bernd Hamacher hält beim „Workshop Interkulturalita a urbanita v pražské německé literatuře 19. a 20. století“ („Workshop Interkulturalität und Urbanität in der Prager deutschen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts“) der germanistischen Institute der Karls-Universität Prag und der Universität Hamburg in Prag den Vortrag „Der ,weichere, farbigere Kulturschmelz des Ostens‘. Zur Konstruktion Prags in der Konstellation Thomas MannErich von Kahler – Johannes Urzidil“ (s. „Literatur“).

8. Januar 2012 – Buch:
Die von Herbert Schmidt herausgegebene Anthologie „Ist es Freude, ist es Schmerz? Jüdische Wurzeln – deutsche Gedichte. Eine alphabetische Anthologie“ erscheint im Verlag Edition XIM Virgines, Düsseldorf. Der umfangreiche Band enthält auch fünf Gedichte von Johannes Urzidil („In diesen leeren unbewohnten Zimmern“, „Todesgesang“, „Es wird gesagt, dass aller Dinge Klang“, „Unterweltlicher Psalm“, „Fühltest Du nichts als Kind die Tage rasch verrinnen?“) sowie drei von Gertrude Urzidil („Vigilie“, „Botschaft in die Ferne“, „Grosses Geschick“).

Lesereise:
Die Lesereise „Ich bin hinternational – Johannes Urzidil“ von Vera Schneider und Klaus Johann, jeweils unter Mitwirkung Gerhard Trapps, wird auch in diesem Jahr fortgesetzt, in Wien, Linz. Salzburg, Heppenheim und Berlin.

Literatur:

2011

Ende November 2011 – Buch:
Das von Ernst Weber herausgegebene und illustrierte Buch „Dichterwelten“ erscheint im Verlag Ch. Schelbert, Olten, mit einem Vorwort von Peter André Bloch. Unter den 53 darin von Ernst Weber in einem Holzschnitt portraitierten sowie mit einem prägnanten Text aus ihrem Werk vertretenen deutschsprachigen Autorinnen und Autoren ist auch Urzidil. Dessen Holzschnitt-Portrait wird für das Cover des von Steffen Höhne, Klaus Johann und Mirek Němec herausgegebenen Bandes „Johannes Urzidil (1896–1970). Ein ‚hinternationaler‘ Schriftsteller zwischen Böhmen und New York“ (2013) verwandt.
Youtube-Film, in dem Ernst Weber sein Buch vorstellt.

21. November 2011 – Buch:
Urzidils Essay „Ich ein Kosmos, der Sohn Manhattans. Walt Whitmans Gegenwart“ (1969) erscheint als Vorwort des Bandes „Liebesgedichte. Love Poems“ von Walt Whitman, ausgewählt und neu übersetzt von Frank Schablewski, mit einem Nachwort von Jürgen Brôcan, im Rimbaud Verlag, Aachen.

12. November 2011 – Vortrag:
Gerhard Trapp hält bei der Konferenz „Prag – Provinz. Wechselwirkungen der deutschsprachigen Literatur Böhmens 1900-1945“ in Liberec/Reichenberg den Vortrag „Positionen Johannes Urzidils im Diskussionsfeld von pragerdeutscher und sudetendeutscher Literatur“ (s. „Literatur“, 2013).

23. bis 25. Oktober 2011 – Theater:
Die französisch-tschechische „Compagnie Golem théâtre“ führt in Lyon innerhalb des Theaterfestivals „Sens interdits“ („Einfahrten verboten“) täglich das Stück „On ne peut pas se plaindre“ („Wir können uns nicht beschweren“) auf, dessen dritter Teil auf Urzidils Erzählung „Letztes Läuten“ (aus dem Erzählungsband „Bist du es, Ronald?“, 1968) beruht, während die ersten beiden Teile des Stückes auf Werken Oser/Oyser und Marie Warszawskis/Varshavskis basieren. Dramatisiert und inszeniert werden die Texte von Michal Lázňovský und Frederika Smetana. Uraufführung des Stückes war bereits 2005 in Grenoble. (S. auch September/Oktober 2010 und März 2014.)
Theaterkritik von Catherine-Lise Dubost auf: lestroiscoups.com. 29. X. 2011.

24. September 2011 – Theater:
Das Divadlo Komedie (Theater Komödie) aus Prag spielt beim Theaterfestival in Nitra/Neutra in der Slowakei zweimal das Stück „Weissenstein“ nach Urzidils Erzählung „Weißenstein Karl“ (aus dem Band „Prager Triptychon“, 1960), dramatisiert und inszeniert von David Jařab. Uraufführung in Prag war bereits am 17. Dezember 2009, etliche Aufführungen dort folgten. Ein weiteres Gastspiel findet am 25. November 2011 im Volkstheater, Wien, im Rahmen des Kurzfestivals „Die Besten aus dem Osten! Folge 9: Tschechien“ (25./26. November 2011) statt. (S. auch März 2014, Mai und November 2013 sowie Mai 2012.)
Ausschnitt bei Youtube; Rundfunkbericht mit O-Tönen von Jaroslav Doleček in: Český rozhlas 3 – Vltava. 17. XII. 2009.
„Weissenstein“ auf: i-divadlo.cz; Theaterkritik von Josef Chuchma auf: idnes.cz. 22. II. 2010; Theaterkritik von Lukáš Dubský in: lukas-dubsky.blog.cz. 1. VI. 2012; Theaterkritik von Vladimír Hulec in: Mladá fronta Dnes. 29. XII. 2009; Theaterkritik von Leo Pavlát in: Český rozhlas Regina. 14. II. 2010; Theaterkritik von Iva Mikulová auf: rozrazilonline.cz. 20. IX. 2010; Theaterkritik von Bronislav Pražan in: Nová média Českého rozhlasu. 5. II. 2010; Theaterkritik von Michaela Rochovanská auf: topzine.cz. 18. IV. 2011; Theaterkritik von Roman Sikora in: Český rozhlas 3 –  Vltava. 7. I. 2010.

23. September bis 16. Oktober 2011 – Theater:
Die französisch-tschechische Compagnie Golem théâtre gastiert in vier verschiedenen Orten – La Buisse, La Frette, Cessieu und La Gua – im Département Isère und spielt dort jeweils freitags bis sonntags täglich ihr Stück „Fin du monde chez Gogo (histoires d’un cabaret de Prague)“ („Ende der Welt bei Gogo [Geschichten eines Kabaretts in Prag]“), in dem auch Texte Urzidils verarbeitet werden. Es wurde geschrieben sowie in Szene gesetzt von Michal Lázňovský und Frederika Smetana und erstmals 2002 in Prag und Paris aufgeführt. (S. auch November 2012.)
Theaterkritik zu einer Pariser Aufführung im Juni 2003 von Sarah Gurcel auf theatreonline.com; Theaterkritik zu derselben Aufführung von Danièle Monmarte auf colisee.org. 25. VI. 2003.

18. Juli 2011 – Rundfunk:
In der Reihe „Psáno kurzívou“ („Kursiv geschrieben“) sendet Český rozhlas 3 – Vltava (Tschechisches Radio 3 – Moldau) unter dem Titel „Johannes Urzidil: Stifterova lidskost“ („Johannes Urzidil: Stifters Humanität“) eine Lesung von Urzidils Essay „Adalbert Stifters Humanität“ aus dem Jahre 1937. Unter der Regie von Vlado Rusko trägt Rudolf Pellar die Radiobearbeitung Petr Tureks von Jan Marešs Übersetzung des Essays vor.

26. Juni bis 5. Juli 2011 – Blog:
Der spanische Blogger kowa schreibt mehrfach in seinem Blog „El odradek“ (Die Odradek“) über Urzidil und die spanische Ausgabe „Tríptico de Praga“ (Valencia: Pre-Textos 1996) des „Prager Triptychon“ (1960), übersetzt von Jorge Navarro.

13. Mai 2011 – Vortrag:
Verena Zankl hält in Innsbruck im Rahmen eines Workshops über „Probleme des Kommentierens. Aspekte der Kommentierung pragmatischer Texte (Brief, Tagebuch, Essay, Zeitungsartikel u. a.)“ des Germanistischen Instituts der Universität Innsbruck den Vortrag „Literarische Beilagen in der Briefedition – am Beispiel des Briefwechsels zwischen Christine Busta und Johannes Urzidil“ (s. „Literatur“, 2013).

8. Mai 2011 – Rundfunk:
Unter dem Titel „Abych se neztratil v abstrakcích či dokonce v absolutnu...“ („Um in Abstraktionen oder sogar im Absoluten verloren zu gehen...“) widmet sich eine Sendung (20:00 bis 21:00 Uhr) der Reihe „Schůzky s literaturou“ („Verabredungen mit der Literatur“) in Český rozhlas 3 – Vltava (Tschechisches Radio 3 – Moldau) Urzidils literarhistorischem opus magnum „Goethe in Böhmen“ (1932, erweitert 1962 und 1965) bzw. dessen Erstübersetzung Goethe v Čechách (Příbram: Pistorius & Olšanska 2009) durch Veronika Dudková und Michaela Jacobsenová, herausgegeben und mit einem Nachwort von Václav Petrbok. In der Bearbeitung und unter der Regie von Petr Adler, der auch selbst als Sprecher des Kommentars dieser Textcollage mitwirkt, lesenMiroslav Táborský und Jiří Hromada Passagen aus Urzidils Buch. (S. auch Februar 2010).

16. März 2011 – Vortrag:
Michael Augustin und Libuše Černa stellen im Tschechischen Zentrum Berlin unter dem Titel „Es spricht Johannes Urzidil...“ Tondokumente aus dem Archiv von Radio Bremen vor.

10. Februar 2011 – Blog:
Der in Prag lebende spanische Altphilologe Jorge Simons Villalobos schreibt in seinem Blog „Impresiones desde Praga“ („Impressionen aus Prag“) über Jorge Navarros spanische Übersetzung „Tríptico de Praga“ (Valencia: Pre-Textos 1996) von Urzidils „Prager Triptychon“ (1960).

6. Februar 2011 – Rundfunk:
Die Sendung „Johannes Urzidil: Nevlastní“ („Johannes Urzidil: Stief“), ab 11:30 Uhr im Programm Český rozhlas 3 – Vltava (Tschechisches Radio 3 – Moldau) zu hören, ist Urzidils Erzählungen „Hry a slzy“ („Spiele und Tränen“) und „Nevlastní“ („Stief und Halb“) aus „Die verlorene Geliebte“ (1956) gewidmet. Viktor David liest unter der Regie von Tomáš Jirman Libor Magdoňs Radiobearbeitungen der Übersetzungen von František Marek aus dem Erzählungsband „Hry a slzy“ (Praha: Odeon 1985, ²1988; Vorwort von Jiři Vesely). (Zum Buch: Rez. von Jindra Broukalová in: Lidové noviny. 9. Jg. 1996. Nr. 29. 3. II. 1996. Beilage: Nedělní Lidové noviny. Nr. 5. S. XV.)

3. Februar 2011 – Rundfunk:
Im Programm Český rozhlas 3 – Vltava (Tschechisches Radio 3 – Moldau) steht von 10:00 bis 10:45 Uhr in der Sendung „Johannes Urzidil: Výhled ze Stingelovy skály“ („Johannes Urzidil: Blick vom Stingelfelsen“) Urzidils gleichnamiger Essay (1965, auch in „Bekenntnisse eines Pedanten“, postum 1972) im Mittelpunkt. Unter der Regie von Aleš Vrzák liest Otakar Brousek (jr.) den Text in der Übersetzung von Anna Novaková und Jindřich Buben aus dem zweisprachigen Buch „Poslední host/Der letzte Gast“ (Horní Planá: Srdce Vltavy 1999). (Zum Buch: Rez. von Slavomír Brodesser in: Vlastivědný sborník moravský. 52. Jg. 2000. Nr. 4. S. 436-438; Rez. von Hanka Hosnedlováin: Prachaticke listy. 6. XI. 1999. Beilage Vikendove listy. S.11; Rez. von Miloš Pohorský in: Nove knihy. 39. Jg. 1999, Nr. 41. 27. X. 1999. S. 1 u. 4; Rez. von Martin C. Putna in: Neon. Nr. 2. 2000. S. 38 f.)

Lesereise: Die Lesereise „Ich bin hinternational – Johannes Urzidil“ von Vera Schneider und Klaus Johann, meist unter Mitwirkung von Gerhard Trapp, wird fortgeführt, und zwar in diesem Jahr in Berlin, Leipzig, Bansin, Brno/Brünn, Olomouc/Olmütz, Budapest, Freiburg i. Br., Gaesdonck, Bremen, Oeversee, Plzeň/Pilsen, České Budějovice/Budweis und Bad Kissingen.

Literatur:

  • Fritsch, Gerhard: Den Menschenweg nicht nur zu schildern, sondern auch zu weisen... Johannes Urzidil. In: Edith Waclawiček (Hg.): Menschen und Bibliotheken. bibliotheca poetica I. Ausgewählt u. hg. v. Edith Waclawiček unter der Mitarbeit v. Erich Schirhuber u. Ursula Hamersky. Wien: Ed. Atelier 2011. S. 129-133. [Zuerst in: Wiener Bücherbriefe. 16. Jg. 1960. Nr. 1. S. 1-3.]
  • Johann, Klaus: Urzidil, Johannes. In: Killy Literaturlexikon. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraumes. Hg. v. Wilhelm Kühlmann in Zusamenarbeit mit Achim Aurnhammer u. a. 2., völlig überarb. Aufl. Bd. 11: Si-Vi. Berlin u. Boston: de Gruyter 2011. S. 713-716.
  • Rauchenbacher, Marina: Johannes Urzidil. In: Konstanze Fliedl, Marina Rauchenbacher, Joanna Wolf (Hg.): Handbuch der Kunstzitate. Malerei, Skulptur, Fotografie in der deutschsprachigen Literatur der Moderne. Bd. 2: L-Z. Berlin u. Boston: de Gruyter 2011. S. 771-774.
  • Ruiz, Isabelle: La satire de l’histoire chez Johannes Urzidil ou la guerre de 14-18 racontée par le dernier auteur pragois de langue allemande. [Die Satire der Geschichte bei Johannes Urzidil oder der Krieg 14/18, erzählt vom letzten Schriftsteller der Prager deutschen Literatur.] In: Hélène Boursicaut (Hg.): Dislocation des empires. Les perdants de l’histoire. [Zerfall von Imperien. Die Verlierer der Geschichte.] Rennes: Presses Universitaires de Rennes 2011. (= Collection Études Germaniques.) S. 63-75.
  • Tielsch, Ilse: Von der Nähe zu Johannes Urzidil und dessen literarischem Werk. In: Sudetenland. Europäische Kulturzeitschrift. 53. Jg. 2011. Nr. 4. S. 473-477.
  • Trapp, Gerhard: Nach 77 Jahren: Johannes Urzidils „Goethe in Böhmen“ in tschechischer Erstübersetzung. In: Sudetenland. Europäische Kulturzeitschrift. 53. Jg. 2011. Nr. 4. S. 477-484. Auch in: brücken. Germanistisches Jahrbuch Tschechien – Slowakei. N. F. 19/1-2. 2011. S. 345-352.

2010

14. Dezember 2010 – Buch:
Unter dem Titel „To byl Kafka“ („Da war Kafka“) erscheint erstmals eine vollständige Übersetzung von Urzidils „Da geht Kafka“ (1965, erweitert 1966) ins Tschechische, und zwar durch Jana Zoubková in den Verlagen Dokořán und Maj, Prag.
Inhaltsverzeichnis
Rez. von Jan Čapek in: Protestant. Nr. 6. 2011; Rez. von Blanka Činátlová in: A2. 11. Jg. 2011, Nr. 5; Rez. von Alice Horáčková in: Mladá fronta Dnes. 22. I. 2011; Rez. von Václav Maidl in: Souvislosti. Nr. 2. 2011; Rez. von Milena M. Marešová in: Český rozhlas 3 – Vltava. 24. II. 2011; Rez. von N. N. [= Milana Šilhana] in: Knižní novinky. 10. Jg. 2011. Nr. 5. S. 26; Rez. von Irena Zítková auf: portalknihy.cz.

30. November 2010 – Vortrag:
Michael Augustin und Libuše Černa stellen im Pražský literární dům autorů německého jazyka/Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren unter dem Titel „Es spricht Johannes Urzidil...“ Tondokumente Urzidils aus dem Archiv von Radio Bremen vor.
Interview von Christian Rühmkorf mit Michael Augustin für: Radio Prag. 1. XII. 2010.

22. November 2010 – Diskussion:
Unter dem Titel „Poslední z pražského okruhu – Johannes Urzidil“ („Der Letzte des Prager Kreises – Johannes Urzidil“) diskutieren in Prag der Oberrabbiner von Prag Karol Sidon, der Diplomat und Historiker Miloš Pojar, der Kunsthistoriker Arno Pařík, der Schriftsteller und Dramaturg Karel Kraus, der Schriftsteller und Übersetzer Zbyněk Hejda sowie der Schriftsteller und Journalist Jiří Navrátil in einem Podiumsgespräch über Urzidil.

18. November 2010 – Buch:
Vera Schneider und Klaus Johann präsentieren anlässlich der Urzidil-Veranstaltung „Ich bin hinternational – Johannes Urzidil“ gemeinsam mit Dr. Gerhard Trapp im Pražský literární dům autorů německého jazyka/Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren erstmalig ihr Urzidil-Lesebuch „HinterNational“ dem Publikum, darunter Peter Demetz und Kurt Krolop.
Rundfunkbericht von Rob Cameron für: Radio Prague. 25. XI. 2010; auch für: Deutsche Welle Radio. 24. X. 2010; Veranstaltungsbericht.

11. November 2010 – Anton Krättli verstorben:
Mit 88 Jahren starb Anton Krättli in Aarau; der Journalist und promovierte Germanist war von 1965 bis 1993 leitender Kulturredaktor der „Schweizer Monatshefte“; in diesen erschienen von 1958 bis 1971 acht längere Essays und Erzählungen des von Krättli geschätzten Urzidil, dem Krättli seinerzeit auch einen freundschaftlichen Nachruf widmete.

5. November 2010 – Rundfunk:
Von Radio Bremen/Nordwestradio wird von 13:05 bis 14:00 Uhr das Feature „Es spricht Johannes Urzidil“ von Michael Augustin ausgestrahlt, das am 19. und am 24. II. 2011 von 15:05 bis 16:00 Uhr bzw. 19:05 bis 20:00 Uhr wiederholt wird.

2. November 2010 – Rundfunk:
Anlässlich der vierzigsten Wiederkehr von Johannes Urzidils Todestag läuft im Deutschlandradio Kultur von 19:30 bis 20:00 Uhr die Sendung „‚Wo ich bin, ist Böhmen‘: Johannes Urzidil (1896–1970) zwischen New York und Prag“ von Vera Schneider; Regie führt Stefanie Lazai.
Manuskript als PDF-Datei oder als Fließtext.

31. Oktober 2010 – Rundfunk:
Da sich Urzidils Todestag am 2. November zum vierzigsten Male jährt, stehen heute gleich zwei Urzidil-Sendungen auf dem Programm von Český rozhlas 3 – Vltava (Tschechisches Radio 3 – Moldau):
Unter dem Titel „Johannes Urzidil: Jdu starým lesem“ („Johannes Urzidil: Ich gehe durch den alten Wald“) beschäftigt sich die Sendung „Souzvuk“ („Zusammenklang“) (9:00 bis 10:00 Uhr) mit Urzidils Verhältnis zum Böhmerwald. Unter der Regie von Ivan Chrz lesen Bořivoj Navrátil und Radim Vašinka Gedichte und Erzählungen Urzidils in der Übertragung von Jan Mareš, für das Radio bearbeitet von Jana Doležalová; Erstausstrahlung war bereits am 18. Februar 2007. Der Titel ist zum einen von einem Böhmerwald-Gedicht Urzidils aus seinem Gedichtband „Die Memnonssäule“ (1957) übernommen (frühere Fassung u. d. T. „Toter Wald“, 1934). Zum anderen ist er aber auch der Titel eines von Martin Gaži und Tamara Pršínová herausgegebenen und von Jan Mareš übersetzten Buches (České Budějovice: Jihočeska vĕdecká knihovná 2005) mit Böhmerwald-Texten Urzidils, zu dem Martin Gaži auch ein Nachwort beigesteuert hat. (Rez. des Buches von Magdaléna Platzová in: A2. 5. II. 2006.)
An demselben Tag strahlt das Programm um 11:30 Uhr unter dem Titel „Johannes Urzidil: Kouzelná flétna“ auch noch eine Lesung von Urzidils Erzählung „Die Zauberflöte“ (aus dem Band „Prager Triptychon“, 1960) aus. Unter der Regie von Markéta Jahodová liest Hanuš Bor den von Jiří Vondráček fürs Radio bearbeiteten Text nach der tschechischen Ausgabe „Pražský triptych“ (Praha: Mladá fronta 1997), übersetzt von Božena Koseková, mit einem Nachwort von Ingeborg Fiala-Fürst. (Zum Buch: Rez. von Květa Hyršlova in: Nove knihy. 37. Jg. 1997. Nr. 29. S. 3; Rez. von Veronika Kratochvílová in: Večernik Praha. 25. VIII. 1997. S.13; Rez. von Jaromír Slomek in: Literární noviny. 8. Jg. 1997. Nr. 25. S. 16; Rez. von Ivana Vízdalová in: Tvar. 9. Jg. 1998. Nr. 2. S. 22 f.)

30. September/1. Oktober 2010 – Theater:
In Le Percy spielt die französisch-tschechische Compagnie Golem théâtre an beiden Tagen das Stück „On ne peut pas se plaindre“ („Wir können uns nicht beschweren“), dessen dritter Teil auf Urzidils Erzählung „Letztes Läuten“ (aus dem Erzählungsband „Bist du es, Ronald?“, 1968) beruht; die ersten beiden Teile des Stückes basieren auf Werken Oser/Oyser und Marie Warszawskis/Varshavskis. Michal Lázňovský und Frederika Smetana haben die Texte dramatisiert und das Stück inszeniert. Uraufführung war bereits 2005 in Grenoble. (S. auch Oktober 2011 und März 2014).

29. September 2010 – Franz Wurm verstorben:
84-jährig starb Franz Wurm, der Dichter, Übersetzer sowie Mitbegründer und ehemalige Leiter des Zürcher Feldenkrais-Institutes, in Ascona. Franz Wurm, gebürtiger Prager, dessen Vater in der gemeinsamen Heimatstadt ein Logenbruder Urzidils war, begegnete diesem in den sechziger Jahren in Zürich wieder, wo Wurm für den Rundfunk tätig war. Aus dieser Begegnung erwuchs eine Freundschaft, deren Zeugnis die Korrespondenz der beiden Schriftsteller ist.

23. September 2010 – Vortrag:
Dolf Schwarz hält in der Schlossbibliothek Ansbach aus Anlass des 40. Todestages von Urzidil den Vortrag „Auf Goethes Spuren in Böhmen“.

26. Juni 2010 – Vorträge:
Bei der Tagung „Das Bild Prags in der deutschsprachigen Literatur im 20. und 21. Jahrhundert“ in Hamburg werden am 26. Juni 2010 zwei Vorträge über Urzidil gehalten: Anja Kreuzer (jetzt Bischof) spricht über „‚Groß ist, was im Geist des Herzens errichtet bleibt‘ – Prag in Leo Perutz’Nachts unter der steinernen Brücke und in Johannes Urzidils Prager Triptychon“; das Thema von Myriam Richter und Hans-Harald Müller lautet „‚Verantwortung für Menschen und Gegenstände‘. Johannes Urzidils Erzählung ‚Zu den neun Teufeln‘“. (S. zu letzterem „Literatur“, 2013.)

4. (Vorprogramm) bzw. 5. bis 9. V. 2010 – Konferenz:
In Ústí nad Labem/Aussig an der Elbe (Tschechien) findet die dritte internationale und interdisziplinäre Johannes-Urzidil-Konferenz „Ein ‚hinternationaler‘ Schriftsteller aus Böhmen“ statt:
Konferenzprogramm (PDF-Datei); Konferenzbericht (PDF-Datei) von Vera Schneider, auch in: Bohemia. 50. Jg. 2010. Nr. 1. S. 178-182; auch in: Aussiger Beiträge. 4. Jg. 2010. S. 197-203; auch in: brücken. N. F. 18. Jg. Nr. 1-2. S. 410-415; O-Ton von Blanka Mouralová zur Konferenz in: Český rozhlas 3 – Vltava. 4. V. 2010.
33 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Tschechien und den USA halten Vorträge zu verschiedenen Aspekten von Urzidils Leben und Werk.
Das kulturelle Vor- und Begleitprogramm besteht u. a. aus der Multimedia-Präsentation „Ich bin hinternational – Johannes Urzidil“ von Vera Schneider und Klaus Johann, einer Aufführung des Stückes „Já budu trochu tvrdohlavý“ (Uraufführung 2009, nach dem Gesprächsband „O české a německé kultuře“ von Ferdinand Peroutka und Urzidil, 2008) durch das Aussiger Theater Činoherní Studio (Drama-Studio) in der Inszenierung von Jana Válková, einem Vorstellungsabend des Collegium Bohemicum durch seine Leiterin Blanka Mouralová, einer Lesung der österreichischen Schriftstellerin Brita Steinwendtner aus ihrem Essay „Ingeborg Bachmann und Johannes Urzidil: Rom. Ballett von Tod und Leben“ (aus ihrem Buch „Jeder Ort hat seinen Traum“, 2007) und aus ihrem Roman „Du Engel Du Teufel“ (2009), der Präsentation von Urzidil-Tondokumenten aus den Rundfunkarchiven durch Ingo Kottkamp, einer Exkursion „Mit Urzidil auf den Spuren Goethes in Nordböhmen“ (Třebívlice/Trieblitz, Teplice/Teplitz) sowie einer Exkursion auf die Burg Střekov/Schreckenstein.
Die Konferenz wird von Steffen Höhne, Klaus Johann und Mirek Nĕmec organisiert, veranstaltet wird sie vom Lehrstuhl für Germanistik der Univerzita Jana Evangelista Purkyňe in Ústí nad Labem in Kooperation mit dem Collegium Bohemicum, Ústí nad Labem, dem Pražský literární dům autorů německého jazyka/Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren, dem Österreichischen Kulturforum Prag/Rakouské kulturní fórum v Praze und der Společnost Johannese Urzidila/Johannes-Urzidil-Gesellschaft (České Budějovice/Budweis), finanziell gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds/Česko-německý fond budoucnosti, Prag, der Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung, Köln, dem Goethe-Institut Prag, dem Österreichischen Kulturforum Prag/Rakouské kulturní fórum v Praze und der Univerzita Jana Evangelista Purkyňe, Ústí nad Labem.
Der Konferenzband erscheint am 1. April 2013 (s. dort).

3. Mai 2010 – Übersetzung:
Unter dem Titel La huida de Kafka erscheint nach Übertragungen ins Ungarische (1989), Französische (1991) und Italienische (1992) nun erstmals auch eine spanische Übersetzung von Urzidils Erzählung „Kafkas Flucht“ (aus dem Erzählungsband „Entführung und sieben andere Ereignisse“, 1964, auch in „HinterNational – Johannes Urzidil“, 2010), und zwar in der von dem argentinischen Schriftsteller Edgardo Cozarinsky herausgegebenen Anthologie „Galaxia Kafka“ („Milchstraße Kafka“) (Buenos Aires: Adriana Hidalgo 2010) mit Erzählungen berühmter Autoren wie Julio Cortázar, Bohumil Hrabal, Philip Roth, Isaac Bashevis Singer oder Juan Rodolfo Wilcock, die sich auf Franz Kafka beziehen.
Mehrfach wird Urzidils Erzählung in Besprechungen des Bandes durch zeitgenössische lateinamerikanische Schriftsteller lobend hervorgehoben: Rez. von Juan José Burzi auf asesinostimidos.blogspot.de; Rez. von Daniel Bencomo auf librosampleados.mx. 15. III. 2012; Rez. von Hugo César Moreno Hernández auf revistareplicante.com. Februar 2012.

15. April 2010 – Lesereise:
Die Multimedia-Präsentation „Ich bin hinternational – Johannes Urzidil“ von Vera Schneider und Klaus Johann feiert beim Münchener Adalbert-Stifter-Verein Premiere, hier und bei den meisten weiteren Terminen ihrer Lesereise werden die beiden vom Begründer der Urzidil-Forschung, Gerhard Trapp, begleitet, der Urzidil noch persönlich kannte und Auszüge aus seiner Korrespondenz mit ihm vorträgt. Mit dieser Veranstaltungsreihe soll Urzidil einem breiten Publikum (wieder) vorgestellt werden. Anhand von zahlreichen Zitaten, Ausschnitten aus seinen Radiolesungen sowie Bilddokumenten aus dem Nachlass wird Urzidils bewegtes Leben zwischen Böhmen und New York nachgezeichnet.
Bericht von Susanne Habel in: Sudetendeutsche Zeitung. 23. IV. 2010; Veranstaltungsbericht.
Weitere Stationen der Lesereise sind in diesem Jahr Ústí nad Labem/Aussig an der Elbe, Struppen, Prag, Bad Kissingen und Weimar.

2. Februar 2010 – Buch und Lesung:
Das Pražský literární dům autorů německého jazyka/Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren und der Verlag Pistorius & Olšanska, Příbram, in dem das Buch 2009 erschienen ist, veranstalten gemeinsam im Café Krásný ztráty in Prag die Präsentation der ersten tschechischen Übersetzung von Urzidils „Goethe in Böhmen“ (1932, erweitert 1962 und 1965) unter dem Titel Goethe v Čechách, übertragen von Veronika Dudková und Michaela Jacobsenová, herausgegeben und mit einem Nachwort von Václav Petrbok. Der Schauspieler Rudolf Pellar liest Passagen aus dem Buch vor. (S. auch Mai 2011.)
Rundfunkbericht über das Buch von Václav Richter für das französische Programm von Radio Prag. 13. II. 2010. Wiederholungen: 17. VII. 2010 und 29. X. 2011; O-Ton der Übersetzerin Veronika Dudková in: Český rozhlas Regina. 2. II. 2010.
Rez. von Eva Dittertová in: Mladá fronta Dnes. 2. II. 2010; Rez. von Sonja Franková in: Knižní novinky. 9. Jg. 2010. 22. III. 2010; Rez. von Veronika Jičínská in: Hospodařske noviny. 1. II. 2010; Rez. von Jiří Kamen in: Magazín Klubu Vltava. Nr. 1. 2011. 28. II. 2011. S. 10 f.; Rez. von Václav Maidl in: Souvislosti. Nr. 2. 2010; Rez. von N. N. auf: kulturavnotesu.blogspot.de. 29. III. 2010; Rez. von Jiři Peňas in: Lidové noviny. 2. I. 2010. Rez. von Alice Stašková in: A2. 17. III. 2010; Rez. von Michal Topor in: Dějiny a současnost. Nr. 7. Juli 2010; Rez. von Dalibor Tureček. In: Tvar. 21. Jg. 2010. Nr. 8. S. 21; Rez. von Alena Wagnerová in: Mladá fronta Dnes. Kavárna. 8. I. 2011. S. 40 f. (S. auch den Aufsatz von Gerhard Trapp unter „Literatur“, 2011.)

Literatur:

  • Fellner, Karin: „Diese Tiefe verbirgt vieles.“ Zum Zusammenhang von Tod, Schuld und Schweigen in der Prosa Johannes Urzidils. In: Stifter Jahrbuch. N. F. 24. Jg. 2010. S. 139-146.
  • Johann, Klaus u. Vera Schneider (Hg.): HinterNational – Johannes Urzidil. Ein Lesebuch von Klaus Johann und Vera Schneider. Mit einer CD mit dem Audiofeature Der böhmische Akzent. Johannes Urzidil und das Radio von Ingo Kottkamp. Potsdam: Deutsches Kulturforum östliches Europa 2010. (= Potsdamer Bibliothek östliches Europa.) 372 Seiten.
  • Riener, Karoline: Zwischen Wissenschaftsdiskurs und Kulturpolitik. Adalbert Stifter-Rezeption in Böhmen um 1900. Essen: Klartext 2010. (= Düsseldorfer Schriften zur Literatur- und Kulturwissenschaft. 8.) Zu Urzidil vor allem S. 29 u. 160-167.
  • Sardelli, Valentina: Kafka e lo scenario praghese nel carteggio inedito di Johannes Urzidil. [Kafka und die Prager Szenerie im unveröffentlichten Briefwechsel Johannes Urzidils.] In: Giovanni Sampaolo (Hg.): Kafka: Ibridismi. Multilinguismo, trasposizioni, trasgressioni. [Kafka: Hybridität, Mehrsprachigkeit, Umlagerungen, Überschreitungen.] Macerata: Quodlibet 2010. S. 295-307.
  • Thunecke, Jörg: Gertrude Urzidil: eine böhmische Dichterin im Exil. In: John M. Spalek, Konrad Feilchenfeld u. Sandra H. Hawrylchak (Hg.): Deutschsprachige Exilliteratur seit 1933. Band 3: USA. Supplement 1. Berlin u. New York: de Gruyter/Saur 2010. S. 316-336.